2. Die Agenda 21 Drucken

"Die wirksame Durchführung der Agenda 21 wird eine tiefe Umorientierung der ganzen menschlichen Gesellschaft erfordern, eine Hauptverschiebung der Prioritäten sowohl von Regierungen als auch von Personen und einer beispiellosen Umgruppierung von menschlichen und finanziellen Mitteln, unvergleichbar mit irgendetwas anderem, dass die Welt jemals erfahren hat. Diese Verschiebung wird Verlangen, dass Angelegenheiten hinsichtlich der Folgen für die Umwelt einer jeden menschliche Handlung, in die individuelle und Kollektive Entscheidung integriert werden. - Auf jedem Level.“

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Auszug aus der Agenda 21

Auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992, wurde die Agenda 21 als das Abschlussdokument verabschiedet. Im April 1991, vierzehn Monate vor dem Erdgipfel, hielt Prinz Charles eine private internationale Zweitageskonferenz an Bord der, vor der Küste Brasiliens angelegten königlichen Jacht Britannien. Unter anderem war Al Gore zusammen mit leitenden Angestellten der Vereinten Nationen und der Weltbank anwesend.

Die offizielle Eröffnungsfeier des Erdgipfels wurde vom Dalai-Lama geführt. In der Mitte des Festplatzes stand ein Wikingerschiff das passend Gaia getauft wurde und zuvor von Norwegen nach Rio das Weltmeer umsegelte. Al Gore führte die 110-köpfige US-Delegation und die Vertreter von mehr als 800 NGO's an. Und während Maurice Strong, die treibende Kraft hinter des Gipfels und der Agenda 21 den Vorsitz führte, sang seine Frau und 300 Anhänger die sich Wisdom-Keepers (Hüter der Weisheit) nannten,   unter unaufhörlichen Trommelschlägen Gaia Gebete vor. Die Zeremonie kann man sich auch in einem YouTube-Video ansehen.

Die Agenda 21 beschreibt im kleinsten Detail die Vision der Vereinten Nationen für eine zentral geführte globale Gesellschaft. Dieser Vertrag bindet unter dem Vorwand die Erde zu retten, Regierungen der ganzen Welt an den Plan der Vereinigten Nationen, unseren Lebensstil, unsere Essgewohnheiten, unsere Art zu lernen, uns fortzubewegen, zu kommunizieren und, und, und zu diktieren. Sobald diese vollständig eingeführt wird, wird die Regierung an jedem Aspekt des Lebens eines jedes Menschen auf der Erde teilhaben.

Die 800seitige Agenda21 besteht aus 115 verschiedenen und sehr spezifischen Programmen, die dafür entworfen sind, den Übergang zur Nachhaltigen Entwicklung zu erleichtern, oder zu erzwingen. Das Ziel, welches von den Führern des Erdgipfels klar genannt wurde, ist, eine Änderung im gegenwärtigen System der unabhängigen Nationen. Die Agenda wird in 8 'Programmbereiche' aufgeteilt:

  • Landwirtschaft
  • Artenvielfalt und Ökosystem-Management
  • Ausbildung
  • Energie und Unterkunft
  • Bevölkerung
  • Gesundheitswesen
  • Ressourcen und Recycling
  • Transport, Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

...welche das Verhalten in jedem einzelnen Lebensbereich vorschreiben

Soziales

  • Gentechnologie/Biotechnologie
  • Gesundheit
  • Kinder und Jugendliche
  • Frauen/Mädchen
  • Bevölkerung/Migration
  • Konflikte, Krieg und Frieden
  • Eine Welt/Globalisierung

Ökologie

  • Energie/Rohstoffe/Ressourcen
  • Klima
  • Wald, Holz
  • Wasser
  • Boden
  • Natur und Umwelt
  • Artenvielfalt

Ökonomie

  • Armut und Reichtum
  • Arbeit und Umwelt
  • Konsum und Produktion
  • Ernährung und Landwirtschaft
  • Mobilität und Verkehr
  • Abfall und Recycling, Wertstoffe
  • Chemikalien

Kapitel 28 der Agenda 21 ruft jede Kommune auf, Ihre eigene Lokale Agenda 21 zu formulieren:

"Jede örtliche Behörde sollte in einen Dialog mit seinen Bürgern, lokalen Organisationen, und privaten Unternehmen eintreten und 'eine Lokale Agenda 21 formulieren.' Durch die gegenseitige Beratung würden Ortsbehörden von Bürgern und von lokalen, städtischen, Kommunen, Geschäfts- und Industrieorganisationen lernen und die erforderlichen Informationen erwerben, um die besten Strategien zu formulieren." - Agenda 21, Kapitel 28, Sektion. 1.3

Auf dem UN Gipfel unterzeichneten 179 Nationen offiziell die Agenda 21. Bis heute kamen noch einige hinzu. In der Praxis bedeutet das, dass alle Pläne der Nationalen Staaten, Bundesländern oder Kommunen mit einer Bewertung dessen beginnen müssen, wie der Plan oder die Politik den Anforderungen der Agenda 21 entsprechen, und keiner der Pläne oder Policen darf auch nur einem Teil der Agenda 21 widersprechen. Ortsbehörden werden von Inspektoren der Vereinten Nationen auditiert, und die Ergebnisse der Audits werden auf deren Webseiten veröffentlicht.

Hier können Sie nachlesen wie viele Ortsbehörden 2001 in jedem Land an die Agenda 21 gebunden wurden. Die Zahl wird seitdem bedeutsam zugenommen haben. Wer sich die Agenda antun möchte kann sie sich hier durchlesen.