Auszug aus dem 16 Kapitel des Buches:
Die okkulte Invasion - Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit Dave Hunt Art.Nr.: 255272 ISBN: 978-3-89397-272-2
Kostenloser Download des gesamten Buches hier
Robert Muller, früher stellvertretender Uno-Generalsekretär und be- kannt als »Philosoph der Vereinten Nationen und ihr Prophet der Hoffnung«9, ist eine der heute führenden Gestalten des weltweiten Bildungswesens. Er ist Kanzler der Friedensuniversität in Costa Rica und Gründer der Rober-Muller-Schule in Arlington (Texas) sowie Autor ihres World Core Curriulum Manual (»Handbuch zum Weltlehrplan«), das in vielen Ländern von Pädagogen in verbreitetem Gebrauch ist. Muller betrachtet sich selbst als guten Katholiken – und seine Kirche ihn auch. Eine seiner Auszeichnungen ist ein »goldener Kruzifix, der ihm von Papst Johannes Paul II. verliehen wurde«10.
Muller leistet bedeutende Beiträge zur okkulten Invasion. Sein »Gott« ist eine »geheimnisvolle Kraft, die das Universum regiert« und für alle Religionen annehmbar ist.11 Zur Rettung der Welt indoktriniert er die Jugend mit einer universalen Spiritualität (d. h. Okkultismus), wofür er den Lehrplan entwickelt hat. Der frühere Uno-Generalsekretär U Thant, ein hingegebener Buddhist und Atheist, ist einer der spirituellen Lehrmeister Mullers.12 In seiner Abschiedsansprache an die Uno im Dezember 1971 gab U Thant zu verstehen, dass die globale Erziehung nicht religiös, sondern spirituell sein muss:
Ich würde spirituellen Werten die allerhöchste Wichtigkeit zumessen … Ich vermeide bewusst den Begriff »Religion«. Ich denke an … den Glauben an sich selbst, die Reinheit des inneren Selbst, die für mich der höchste Wert überhaupt ist. Mit dieser Herangehensweise … allein mit diesem Konzept, werden wir imstande sein, die Art von Gesellschaft zu gestalten, wie wir sie wünschen … Die Notwendigkeit globaler Erziehung muss über die materiellen, wissenschaftlichen und intellektuellen Errungenschaften hinausgehen und sich bewusst auf die Spähren des Moralischen und Spirituellen erstrecken.13
Wie funktioniert »Glauben an sich selbst, die Reinheit des inneren Selbst« bei denen, die nicht rein sind? Bibel wie Alltagserfahrung stimmen darin überein, dass alle Menschen Sünder sind. Wie könnte irgendjemand, geschweige denn ein Weltführer, die Zukunft einer innewohnenden menschlichen Gottheit anvertrauen, welcher der Geschichte widerspricht? Dennoch sind die Leute an der Weltspitze sicher, dass die globale Erziehung der nächsten Jugendgeneration eine spirituelle Entwicklung des inneren Gottes verkörpert.
Dieses Thema stand beim zweiten jährlichen Weltforum im Oktober 1996 im Vordergrund. Dieses Forum wurde von der Gorbatschow-Stiftung organisiert und zog über 600 Führungspersonen aus aller Welt an, um die neue Weltordnung zu diskutieren. Rabbi Arthur Hertzberg bezeichnete in seiner Ansprache vor dem Plenum Religionen als »Anstifter des Hasses«. Das Forum pries den Buddhismus an, während es das Christentum verunglimpfte.14 Ein Großteil der Aussagen gab nur die Behauptung des Autors Duane Elgin wieder, dass »die Erkenntnis unserer Verbindung mit dem Bewusstsein des lebendigen Kosmos … die Grundlage für die globale Kultur«15 bereitet. Als Sprecher der anwesenden Jugendleiter sagte der Harvard-Student Bill Burke-White:
Diese Gemeinschaft [heutiger Schüler] … hat keine Toleranz gegenüber Dogmatismus und Fundamentalismus … wir wurden in eine erwachende Erde hineingeboren … Stellen Sie sich eine Welt vor … die die Vision des Jugendgipfels vom Bau einer globalen Jugendverbindung verwirklicht hat … ein Netzwerk der vielen verschiedenen Jugendorganisationen, die diese ersehnte Vision für das neue Jahrtausend teilen.16
Globale Spiritualität in der Erziehung
Was können U Thant, Muller, Gorbatschow und andere Führungspersonen mit Spiritualität meinen? U Thants Spiritualität leugnet den Gott der Bibel und stammt von einer okkulten Kraft. Muller erklärt:
Natürlich erhebt sich sogleich die Frage: Wie kann man von einer globalen Spiritualität sprechen in einer Welt so vieler Religionen und Atheisten sowie solchen Religionen wie Buddhismus, Jainismus und Sikhismus, die gar keinen Gott haben? Es gibt jedoch einen gemeinsamen Nenner, wenn sich die Menschen als Teil eines äußerst geheimnisvollen und schönen Universums sehen. Aus dieser Ehrfurcht erwächst ein spirituelles Herangehen ans Leben. Alles wird heilig … und wundersam … im Blick auf die geheimnisvolle Kraft, die das Universum regiert.17
Keine Kraft kann, so geheimnisvoll sie auch sein mag, die Quelle irgendwelcher »spirituellen« Qualitäten sein. Wir haben nur deshalb spirituelle Fähigkeiten, weil wir nach dem Bild Gottes geschaffen sind. »Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten« (Joh 4,24). Die verrückte Vorstellung – dass eine unpersönliche Kraft persönliche Wesen hervorbringen könnte – wird als Wissenschaft aufgegriffen und verteidigt. So versucht der Mensch, der moralischen Verantwortung gegenüber seinem Schöpfer zu entfliehen.
Muller ist fest entschlossen, die Jugend der Welt mit seiner Spiritualität zu indoktrinieren, die mit der Spiritualität von Norman Vincent Peale und John Marks Templeton übereinstimmt. Er ist überzeugt, dass Glaube – insbesondere wenn er visualisiert wird – zur »Materialisierung« dessen führt, was wir so sehnlich wünschen.18 Mullers Spiritualität stammt von einem verführerischen Geist, der behauptet, einem lange verstorbenen tibetischen Meister zu gehören, der im Okkultismus als Djwhal Khul bekannt ist. Im Vorwort von Mullers Weltlehrplan lesen wir:
Die zugrunde liegende Philosophie, auf der die Robert-Muller-Schule basiert, findet sich in den Lehren, die in den Büchern Alice A. Baileys vom tibetischen Lehrer Djwhal Khul dargelegt werden …19 und den Lehren von M. Morya, wie sie in der Agni-Yoga-Buchreihe beschrieben sind … Die Robert-Muller-Schule wurde 1985 voll anerkannt … Die Schule wird jetzt als offizielle den Vereinten Nationen angegliederte Schule bestätigt, die eine Erziehung zu internationaler Zusammenarbeit und Frieden bietet.20
Muller wurde 1989 mit dem UNESCO-Friedenspreis für Erziehung ausgezeichnet. 1990 trafen sich Abgeordnete aus 155 Ländern in Thailand zur »Weltkonferenz Bildung für alle«, um in Anknüpfung an Mullers Ideen die Pläne für einen Weltlehrplan weiterzuführen. Weitere Konferenzen folgten mit der Zusammenarbeit republikanischer und demokratischer Behörden: »America 2000« von US-Präsident Bush und Clintons »Goals 2000«, die in das Projekt »Global 2000« mündeten. Dr. Dennis Laurence Cuddy, ehemals für das US-Bildungsministerium tätig, erklärt: UNESCO und UNICEF, die Partner bei Global 2000 sind, setzten [weltweit] die Initiativen in Gang, die bei der Weltkonferenz Bildung für alle [Thailand 1990] entwickelt wurden, der größten Bildungskonferenz aller Zeiten.21
Erziehung zur Weltbürgerschaft
Ein hauptsächliches Ziel von America 2000 und Goals 2000 ist die Begründung von Schulbildungs- und Prüfungsmaßstäben für die ganze USA, die die gesamte Schulbildung unter die Kontrolle der US-Regierung stellen. Dazu wurde die Einrichtung »Ergebnisbasierte Bildung« (OBE, Outcome Based Education) eingeführt. OBE hat wenig mit den Erwartungen der Eltern an die Schulbildung zu tun und dafür umso mehr mit der Indoktrinierung der Kinder mit »politisch korrekten Reaktionen« in bestimmten ethischen Situationen.
Wie der Iowa Report es ausdrückt, sind OBE und Mastery Learning (ML, etwa: »Erlernen von Meisterhaftigkeit «) darauf ausgelegt, »Schüler durch Verhaltensmodifikation zu manipulieren, basierend auf den Methoden von B.F. Skinner … [sie] öffnen die Tür zur Zerstörung ihrer traditionellen und religiösen Werte … In einem solchen Programm [OBE und ML] sind traditionelle christliche Werte unannehmbar …«
Dieses US-weite Programm wurde bereits gestartet, um die »Ergebnisse « zu beobachten, d. h. zu bestimmen, ob das Verhalten der Schüler annähernd der erwarteten Transformation entspricht. Die »Nationale Beurteilung des Bildungsprozesses« (NAEP) wertet die Programme an staatlichen Schulen aus. Wenn die »Ergebnisse« nicht den Maßstäben entsprechen, wird vom »Nationalen Distributions-Netzwerk« (NDN) entsprechendes Hilfsmaterial an die Schulen verteilt, damit die Defizite »behoben « werden.
Dieses Programm ist international. Jean-Francois Revel weist auf das gleiche Programm in Frankreich hin.22 Wir werden Zeugen der Anhäufung von gut vorgetragenen Plänen, die viele Jahre zurück reichen und sogar die Sowjetunion umfassen. 1934 finanzierte die Carnegie Corporation eine Studie über Bildung, worin die Rede davon war, dass »die westliche Zivilisation in eine Weltordnung übergeht … ein Neues Zeitalter des Kollektivismus [Sozialismus] bricht an«23. 1958 unterzeichnete USPräsident Eisenhower das erste Abkommen zwischen der USA und der Sowjetunion, das auch das Bildungswesen mit einbezog.24 Die Umgestaltung des Bildungswesens beschleunigte sich mit dem historischen Generalabkommen, das von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow im November 1985 in Genf unterzeichnet wurde.
Dieses Abkommen »tauschte US-Technologie gegen psychosoziale Strategien der UdSSR ein, die eingesetzt werden, um Kinder zu indoktrinieren, ihr Verhalten zu modifizieren und Menschen zu beobachten, um ihre Willfährigkeit sicherzustellen«25. Es rief auf zu »gemeinsamen Überprüfungen der Schulbücher«, was in einen gemeinsamen Lehrplan »für den Unterricht in allen Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen sowie auf Oberschulen und Universitäten« resultierte. Malachi Martin warnte:
Bald ist der Tag gekommen, so nimmt man an, dass Schulkinder in Gorbatschows Geburtsort Privolnoye und in Reagans Geburtsort Tampico in Illinois alle denselben Stoff lernen werden.26
Es würde den Rahmen dieses Buches sprengen, wollten wir auf die vielen Organisationen eingehen, die zusammenarbeiten, um die Welt-Schulbildung zu vereinen, bzw. auf den Stand des Fortschritts bei diesem Unterfangen. Uns geht es um die okkulte und antichristliche Spiritualität und die damit einhergehende Unmoral, unter deren Einfluss die Jugend steht. Die okkulte Invasion an den öffentlichen Schulen, die unausweichlich den christlichen Glauben zerstört, vollzog sich nicht bei Nacht und Nebel. 1972 sagte der Harvard-Professor für Pädagogik und Psychiatrie Chester M. Pierce in seiner Ansprache vor der Internationalen Gesellschaft für Kindererziehung:
Jedes Kind in Amerika, das mit fünf Jahren auf die Schule kommt, ist geisteskrank, weil es auf die Schule kommt mit bestimmten Bindungen an unsere Gründerväter, an seine Eltern, an einen Glauben an ein übernatürliches Wesen … Es ist nun Ihre Aufgabe, liebe Lehrer, aus all diesen kranken Kindern gesunde zu machen – indem Sie die internationalen Kinder der Zukunft erschaffen.27
Eine kalkulierte Gehirnwäsche
Da die öffentlichen Schulen sich dem christlichen Glauben gegenüber als zu dogmatisch verschlossen, wurden sie zu Experimentierlabors für die neuesten psychologischen Theorien und alle Arten des Okkultismus, von Indianerspiritualität über Yoga bis zu Hexerei. Die Universitäten wurden zu den Versuchsfeldern der Revolution nicht allein gegen Demokratie sondern gegen die konventionelle Familie und alle christlichen Werte.
Phil Jacksons vier Jahre älterer Bruder Joe, der ebenfalls »seinen Glauben verloren« hatte, obwohl er eine Zeit lang »in Zungen sprach«, führte Phil in die Selbsthypnose und in den Zen-Buddhismus ein. Joe wiederum hatte Letzteren von einem Professor der Universität von Texas gelernt. Das College hatte auf Phil denselben Effekt. Sein Zimmergenosse, ein ehemaliger Lutheraner, ermutigte Phil, »einen unvoreingenommeneren Blick auf das [christliche] Glaubenssystem zu werfen … und das Leben etwas lockerer zu sehen. Das war ein begeisterndes Gefühl. Die 60er waren in vollem Gange und ich widmete mich ganz der Konterkultur …«28
Während seinem letzten Highschool-Jahr (1967) heiratete Phil und bekam mit seiner Frau zusammen eine Tochter. Er schreibt, die große Herausforderung der 60er war für ihn »die Betonung von Mitgefühl und Brüderlichkeit, sich zusammenzutun und einander hier und jetzt zu lieben …«29
Doch obwohl er und seine Frau sich die gegenseitige Liebe geschworen hatten, wurden sie geschieden. Jackson erklärt, dass die Jugendlichen »versuchen, aus den antiquierten Ansichten der Eltern auszubrechen und die Welt noch einmal neu zu erfinden«30. Und die Schulen förderten diesen »Ausbruch« bewusst, insbesondere aus dem christlichen Glauben.
Oberstes Ziel ist natürlich, das Denken der Weltbürger zu beherrschen – und das Christentum steht dem im Weg. Die meisten Regierungen der Welt haben Experimente mit verdeckter Hypnose, geheimer Verabreichung von Drogen, Behandlung mit Elektroschocks und elektrischer Reizung des Gehirns betrieben. Damit wird versucht, das Verhalten des Menschen zu steuern. Bei diesen Experimenten wurden Tausende gefoltert, und das nicht nur einst im Nazi-Deutschland und in der Sowjetunion, sondern auch heute in muslimischen Ländern und sogar im Abendland. Die USA sind da keine Ausnahme. Bluebird und Mkultra sind zwei CIA-Programme, die der Öffentlichkeit ein wenig bekannt wurden.31 Zu ausführlicherer Dokumentation fehlt hier der Platz.
Pädagogen, Psychologen und Psychiater (angefangen von Dewey, Skinner, Pierce u.a.) sind fest entschlossen, das Denken unserer Jugend durch scheinbar legitime Mittel zu steuern. Die Regierung hat Gesetze erlassen, die eine Manipulation des Denkens an öffentlichen Schulen ermöglichen. Dem evangelikalen Christentum (das der künftigen Weltreligion im Wege steht) muss der Garaus gemacht werden. An seiner Stelle wird die amerikanische Eingeborenen-Spiritualität eingeführt sowie okkulte Techniken des Schamanismus (wie Visualisierung von inneren Führern).
Quellen:
9. Robert Muller, New Genesis: Shaping a Global Spirituality (Doubleday, 1982), Innenseite vom Einband. 10. Ebd., S. xii-xiii. 11. Ebd., S. 134. 12. Ebd. 13. The Robert Muller School: World Core Curriculum Manual (The Robert Muller School, 1986), S. 8. 14. Christian News, 28. Oktober 1996, S. 18. 15. Duane Elgin, Awakening the Earth (William Morrow, 1993), S. 171. 16. Christian News, 28. Oktober 1996, S. 18. 17. Muller, Genesis, S. 134. 18. Ebd., S. 135. 19. Veröffentlicht durch Lucis Publishing Company, New York. 20. Muller: Curriculum, Vorwort. 21. Berit Kjos, Brave New Schools: Guiding Your Child Through the Dangers of the Changing School System (Harvest House, 1995), S. 235, aus dem Telefongespräch des Autors mit Cuddy. 22. Jean-Francois Revel, The Flight from Truth: The Reign of Deceit in the Age of Information (Random House, 1991), S. 315. 23. Charlotte T. Iserbyt, »The History of OBE-Mastery Learning«, in The Christian Conscience, Bd. 2, Nr.9, Oktober 1996, S. 31-32. 24. Ebd., S. 33. 25. Christian News, 28. Oktober 1996, S. 17. 26. Malachi Martin, The Keys of This Blood: The Struggle for World Dominion Between Pope John Paul II, Mikhael Gorbachev, and the Capitalist West (Simon & Schuster, 1990), S. 391. 27. Roder, Kubillus, Burwell, Psychiatrists, S. 306. 28. Jackson und Delehanty, Sacred, S. 32. 29. Ebd. 30. Ebd., S. 32-38. 31. Zum Beispiel: W.H. Bowart, Operation Mind Control (Dell Publishing, 1978), und Gordon Thomas, Journey into Madness: The True Story of Secret CIA Mind Control and Medical Abuse (Bantam Books, 1989); und weitere.
|