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Mal wieder zeigte sich in den letzten Wochen welche die Kinder der Hure Babylon, der Mutter aller Hurerei und Greuel auf Erden sind. Die Mutter, das Familienoberhaupt, wollte ihre Kleinen mal wieder daran erinnern wer hier die Hosen an hat und lies erstmal verkünden, dass sie doch die einzige wahre Kirche ist. Während die meisten christlichen Konfessionen dies offenbar ähnlich sahen und sich - streng nach dem Gebot "du sollst Vater und Mutter ehren" - gar nicht erst über diese Aussage ärgerten sah es die Evangelische Kirche doch etwas anders, worauf ihnen nach Jahrzehnten wieder einfiel, "der Papst ist doch der Antichrist".
Wie ein bockiges pubertäres Kind fing sie also an selbiges laut herumzuschreien. Doch wie es in jeder gut funktionierenden Familie so ist, versöhnten sich Mutter und Tochter schnell wieder. Was die Evangelische Kirche jetzt im nachhinein zu ihren Aussagen, ihre Mutter wäre der Antichrist sagt, verrät uns der Evangelische Nachrichtendienst idea.de:
... So sei das Urteil der Reformatoren, dass der Papst der Antichrist sei, keineswegs eine bloße Verunglimpfung gewesen. Darin stecke vielmehr eine theologische Sachaussage: Der Papst erhebe Ansprüche, die nur Jesus Christus zukämen; damit setze er sich an Christi Stelle und gegen ihn.
Bis hierhin stellen wir fest, bemerkt die Evangelische Kirche richtigerweise, der Papst stellt sich mit seinen Ansprüchen an Christi Stelle was das Kennzeichen des Antichrist ist:
Anti: 1. griech.: antstatt, an Stelle von 2. negativ eingestellt sein, dagegen sein, Antichrist: Einer der sich an die Stelle des Gesalbten setzt. (von anti, anstatt und chrio, salben)
Schauen wir also wie die Evangelische Kirche sich jetzt herausredet:
… die evangelischen Kirchen wiederholten die Aussage, dass der Papst der Antichrist sei, nicht mehr, weil Sachkritik und Beleidigung miteinander verknüpft seien.
So, so, laut der evangelischen Kirche ist die Feststellung der Papst sei der Widersacher Gottes eine Beleidigung und daher zu unterlassen. Was für eine Schlussfolgerung soll ein Mitglied der Evangelischen Kirche daraus ziehen? Dass man bei einem Verbrechen wegsieht, nicht auf das Verbrechen aufmerksam macht, weil es den Mörder, Dieb oder Vergewaltiger kränken könnte als solcher bezeichnet zu werden?
Hat nicht auch Jesus selbst die Pharisäer als Heuchler entlarvt ohne zu Fragen ob es sie kränken würde und predigten die Apostel nicht: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen"? Der Herr Jesus warnt uns:
"Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten."
oder an anderer Stelle:
"Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
Jedes Mitglied der evangelischen, aber auch anderen Kirchen der Ökumene sollte sich jetzt fragen wem ihre Kirche dient, wem sie wirklich gehorcht, mit wem sie Gemeinschaft hat und wie ernst es ihr mit der Treue zu Gott wirklich ist. Kurz: Wen verachtet die Kirche und wem hängt sie nach? Im Falle der Evangelischen Kirche wird nur all zu deutlich, dass sie trotz besserem Wissen mit dem Antichristen gemeinsame Sache macht und Gottes Wort und Willen dabei bewusst ausser acht lässt. Viel schlimmer aber noch, Millionen Mitglieder mit sich ins verderben reisst. Es könnte kaum ein besseres Beispiel einer von Gott abgefallenen Gemeinde gäben.
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