Prof. Dr. Walter Veith: Kreation & Evolution

Die Evolutionslüge Drucken
In dem Buch "Die okkulte Invasion - Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit" beschreibt Dave Hunt auf 639 Seiten und in 26 Kapiteln ausführlich den Aufstieg der Okkulten New Age Bewegung innerhalb der UN und der katholischen Kirche. Neben den Päpsten und vielen anderen einflußreichen Anhängern dieser Okkulten Bewegung wie Robert Muller, Gorbatschow und Al Gore die auch auf meiner Seite erwähnt werden, werden noch zahlreiche andere Persönlichkeit besprochen. Dieses Buch können Sie hier kostenlos als PDF herunterladen.

Im zweiten Kapitel dieses Buches geht Dave Hunt auf die Rolle der Evolutionstheorie innerhalb dieser Okkulten Bewegung ein. Dabei erläutert er anhand zahlreicher Fakten die die Evolutionstheorie wiederlegen ausführlich weshalb diese unhaltbar ist. Im Folgenden lesen Sie einen Auszug aus diesem Kapitel.

Eine Theorie, die man am besten vergisst


Mit ihrem Wunsch, im Einklang mit der Wissenschaft zu stehen, haben Katholizismus und ein Teil der Evangelikalen auf ein totes Pferd gesetzt. Immer mehr Wissenschaftler geben die Evolutionstheorie als völlig unhaltbar auf, weil überwältigend viele Fakten gegen sie sprechen. Der britische Astronom und Mathematiker Sir Fred Hoyle gibt zu (wenngleich ihm die Vorstellung von einem Schöpfergott nicht schmeckt):

»Die wissenschaftliche Welt ist zu dem Glauben verführt worden, die Evolution sei bewiesen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.«26


Der australische Biologe Michael Denton, ein Agnostiker, ehemaliger Evolutionist und Autor des Buches Evolution: A Theory in Crisis, sagt, die Wissenschaft habe die darwinistische Evolution so gründlich entkräftet, dass man sie verwerfen sollte. Der Mathematikprofessor Wolfgang Smith sagt, die Evolution sei ein »metaphysischer Mythos … ohne jegliche wissenschaftliche Zustimmung«27.

Als Stanley Miller 1952 einen simulierten Blitz auf eine künstliche Atmosphäre aus Methan, Ammoniak, Wasserdampf und Wasserstoff wirken ließ, was offensichtlich zur Bildung von verschiedenen Typen von Aminosäuren führte (die Grundbausteine aller Lebewesen), war die Wissenschaft sich sicher, bald Leben im Labor erzeugen zu können. Der Zweck dieses Trugschlusses hat jedoch nun noch größere Probleme aufgeworfen. Klaus Dose, ein bekannter Evolutionist, berichtet von seiner Ernüchterung:

Über 30 Jahre lang wurde auf den Gebieten der chemischen und molekularen Evolution experimentell über die Entstehung des Lebens geforscht. Doch dies hat zu keiner Lösung geführt, sondern vielmehr zu einem besseren Verständnis von der Tragweite des Problems der Entstehung des Lebens auf dieser Erde. Gegenwärtig enden alle Diskussionen über prinzipielle Theorien und Experimente auf diesen Gebieten entweder in einer Sackgasse oder in einem Bekenntnis der Unwissenheit.28


Colin Patterson, leitender Paläontologe am Britischen Museum für Naturgeschichte, bekannte:

»Ich arbeite nun seit über 20 Jahren an diesem Thema und es gibt keine einzige Sache, die ich darüber wüsste. Das ist schon ein ziemlicher Schock, wenn man einsehen muss, dass man so lange auf dem falschen Weg war.« Patterson »fing an, andere Wissenschaftler zu bitten, ihm eine Sache zu sagen, die sie über Evolution wüssten«.


Biologen am Amerikanischen Museum für Naturgeschichte in New York hatten keine Antwort.
Patterson fährt fort:

Ich probierte es mit dieser Frage beim Geologenteam vom Museum für Naturgeschichte und die einzige Antwort war Schweigen. Ich versuchte es bei den Mitgliedern des Seminars für Evolutionäre Morphologie an der Universität von Chicago, einer sehr angesehenen Gruppe von Evolutionisten, und alles, was ich dort erhielt, war ein langes Schweigen und die schließliche Aussage einer Person: »Eines weiß ich – sie sollte nicht auf der High School gelehrt werden.«29


Die Evolutionslehre wird an katholischen Schulen als Tatsache gelehrt und ist dort »ein fester Bestandteil des Lehrplans«30. Leonard DeFiore, Präsident einer katholischen Bildungsvereinigung, sagt:

»Wir beginnen mit der Prämisse, dass die ganze Schöpfung von Gott kommt. Alles was darüber hinausgeht, ist eine wissenschaftliche Frage.«31


Der Katholik Stephen F. Smith schreibt:

 

»In der katholischen Schule hier in der Erzdiözese Washington hat man uns beigebracht, dass Charles Darwins Evolutionstheorie die Wahrheit des Evangeliums sei.«32


Der Biochemiker Michael J. Behe berichtet von seiner katholischen Schulzeit:

 

Ich erinnere mich nicht mehr genau, was über das Leben gesagt wurde, außer dass es von Gott stammt und dass … die maßgebliche wissenschaftliche Erklärung, wie Gott dies gemacht habe, Darwins Evolutionstheorie sei.33


Nichts könnte dem christlichen Glauben mehr entgegenstehen. Der Zoologe Richard Dawkins zeigt, dass die Evolutionslehre Atheisten eine Berechtigung ihres Unglaubens bietet. Ironischerweise gibt Dawkins – ein führender Evolutionist – in seinem Buch Der blinde Uhrmacher zu: »Biologie ist das Studium komplizierter Dinge, die den Eindruck erwecken, zu einem bestimmten Zweck entworfen worden zu sein.«34 Wie erstaunlich, dass alles, was der »Zufall« hervorgebracht hat, wie entworfen aussieht!

Eindeutig mathematisch unmöglich


Dem Nobelpreisträger Lynus Pauling zufolge ist eine einzelne Zelle – die kleinste Lebenseinheit – »komplexer als New York City«. »Die ›einfachste‹ eigenständige Zelle ist imstande, Tausende verschiedener Proteine und anderer Moleküle zu produzieren, jeweils zu bestimmten Zeitpunkten und unter verschiedenen Umständen. Synthese, Abbau, Energiegewinnung, Replikation, Bewahrung des Zellaufbaus, Beweglichkeit, Regulierung, Reparatur, Kommunikation – all diese Funktionen finden in jeder einzelnen Zelle statt und jede Funktion benötigt wiederum das Zusammenspiel mit zahlreichen anderen Zellbestandteilen.«35 Wenn irgendein Teil dieser unglaublich komplexen biochemischen Apparatur nicht richtig funktioniert, stirbt die Zelle. Behe bringt nur ein Beispiel:

Ein einziger Fehler im labyrinthartigen Protein-Transportweg einer Zelle ist tödlich. Wäre nicht das gesamte System unverzüglich funktionstüchtig gewesen, dann wären unsere Vorfahren [gestorben] … Wird versucht, das Protein-Transportsystem allmählich zu entwickeln, ist das eine Garantie für das Ende … Diese komplexe Apparatur konnte ihre Existenz nicht Schritt für Schritt erlangen, wie die darwinistische Evolution es gern hätte … sondern muss an einem bestimmten Punkt fertig dagewesen sein.36


Die Zelle erweckt nicht nur »den Anschein, entworfen worden zu sein«, sie konnte nur entworfen werden! Dawkins gibt zu, dass jede Zelle – ob pflanzlich oder tierisch – in ihrem Kern »eine digital kodierte Datenbank enthält, die einen höheren Informationsgehalt hat als alle 30 Bände der Encyclopedia Britannica zusammen«37. Versuchen Sie sich einmal vorzustellen, der Zufall solle eine 30-bändige Enzyklopädie zustande bringen! Die mathematische Schwierigkeit bei der Vorstellung, das Leben sei durch Zufall entstanden, ist (selbst bei unbegrenzter Zeit) derart astronomisch, dass dieses Geschehen als logisch unmöglich betrachtet werden muss.

Sehen wir uns einige Beispiele an. Allein die Kombinationsmöglichkeit der 26 Buchstaben des Alphabets in Blöcken zu 26 Zeichen beträgt mathematisch ›26!‹ (sprich: 26 Fakultät), d. h. das Ergebnis der Rechnung 26 mal 25 mal 24 mal 23 … und so weiter bis 2. So ergeben sich über 400.000.000.000.000.000.000.000.000 Kombinationsmöglichkeiten für 26 Buchstaben. Doch in einer einzigen Zelle können nicht nur 26, sondern bis zu 3000 Proteine in einer bestimmten Reihenfolge zusammengefügt sein. Der Zufall könnte sie niemals in die richtige Reihenfolge bringen! Außerdem ist jedes Protein wiederum eine Kette aus bis zu 3000 chemisch verbundenen Aminosäuren, die in einer exakten Struktur gefaltet werden. Versuchen Sie sich die Schwierigkeit vorzustellen, diese peinlich genaue Reihenfolge durch den Zufall bewerkstelligen zu lassen!

Wenn sich nicht alles in vollkommener Ordnung befindet, funktioniert es nicht. Dann wäre es auch unmöglich, auf eine verbesserte Annäherung zu »evolvieren«. Die perfekte Struktur muss von Anfang an fertig sein, was nur durch bewusste Planung möglich ist. Michael Behe erinnert uns:

 

Der gesamte [wissenschaftliche Befund] zeigt mit bestechender Klarheit, dass das Leben auf Apparaten beruht – Apparaten aus Proteinen … [die] äußerst komplex sind … Die Komplexität der Lebensgrundlage hat den wissenschaftlichen Erklärungsversuch des Lebens gelähmt …38 Konfrontiert mit einer derartigen Komplexität selbst unter den simplen Phänomenen, ist der darwinistischen Theorie der Mund gestopft.39


Sir Fred Hoyle hat berechnet, dass die Problematik, nur die grundlegenden Enzyme des Lebens durch Zufall entstehen zu lassen, einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 1040.000 (einer 1 mit 40.000 Nullen) entspricht. Im Vergleich dazu beträgt die Wahrscheinlichkeit, ein bestimmtes Elektron aus dem Universum herauszupicken, »nur« 1 : 1080. Verwandeln wir jedes einzelne Elektron in ein weiteres Universum, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, aus all diesen Universen durch Zufall ein bestimmtes Elektron herauszugreifen, immer noch »nur« 1 : 10160. Dazu Hoyle:

 

Diese Situation [die mathematische Unmöglichkeit] ist den Genetikern wohlbekannt und doch redet scheinbar niemand entschieden Klartext über die Theorie …

 

Die meisten Wissenschaftler hängen aufgrund seiner Gewalt über das Schulsystem noch am Darwinismus … Entweder muss man die Konzepte glauben oder … man wird als Häretiker gebrandmarkt.40


Offensichtlich von Gott entworfen


Die offensichtliche Unmöglichkeit zeigt, was für ein Schwindel die Evolutionstheorie eigentlich ist. Der Zufall könnte noch nicht einmal die grundlegendsten Enzyme zustande bringen. Doch Enzyme dienen erstaunlicherweise komplexen Funktionen – was die Problematik des bereits Unmöglichen nochmals um astronomische Größenordnungen verschlimmert. Denken wir an die Blutgerinnung, bei der Enzyme eine entscheidende Rolle spielen. Stellen Sie sich die Milliarden von Tiere vor, die verbluten würden, bevor dieser unglaubliche Prozess zufällig entstanden wäre! In seinem Buch Darwin’s Black Box schreibt Behe:

Die Blutgerinnung ist ein äußerst komplexes, vernetztes System … aus wechselwirkenden Proteinteilen. Fehlt irgendeine dieser vielen Komponenten oder ist in ihrer Funktion gestört, versagt das System: Das Blut gerinnt nicht zum richtigen Zeitpunkt bzw. an der richtigen Stelle. Tiere mit Blutgerinnungs-Kaskaden haben ungefähr … 30.000 Gene. Für TPA [Gewebe-Plasminogen-Aktivator] gibt es vier verschiedene Bereichstypen [auf denen Genen] … Die Problematik, diese vier Bereiche zusammenzubringen, beträgt 30.0004 … Dasselbe Problem einer hauchdünnen Wahrscheinlichkeit besteht bei der Bereitstellung von Prothrombin … Fibrinogen … Plasminogen, Proaccelerin [usw.] … Das Universum hat keine Zeit, darauf zu warten …

 

Die Wahrscheinlichkeit, TPA und seinen Aktivator zusammenzubringen [ist so gering, dass] dies nicht zu erwarten wäre, selbst wenn die 10 Milliarden Jahre Existenz des Universums auf eine einzige Sekunde komprimiert würden und somit in jeder Sekunde 10 Milliarden Jahre auf einen Schlag verstreichen würden. [Was noch] schlimmer ist: … Darwins Mechanismus der natürlichen Selektion würde die Bildung von nicht weiter reduzierbaren komplexen Systemen wie die Kaskade der Blutgerinnung in Wirklichkeit verhindern.41


Im Körper gibt es Tausende vielfach intern verwobener Systeme, von denen jedes einzelne unglaublich komplex ist. So z.B. das Immunsystem:

 

Das innere Abwehrsystem der Vertebraten ist schwindelerregend kompliziert … Das erste Problem besteht darin … einen Eindringling zu identifizieren. Bakterielle Zellen müssen von Blutzellen und Viren von Bindegewebe unterschieden werden.

 

Es gibt Milliarden verschiedener Antikörper … Die wissenschaftliche Literatur bietet keine Antworten auf die Frage nach der Entstehung des Immunsystems … Wie der Körper die Toleranz gegenüber seinem eigenen Gewebe gewinnt, ist noch schleierhaft. Doch wie immer der Mechanismus funktionieren mag, wissen wir eines sicher: Das System der Selbsttoleranz muss von Beginn des Immunsystems an vorliegen …

 

Wie wir uns auch wenden, ist eine allmähliche Entwicklung des Immunsystems aufgrund zahlreicher miteinander verwobener Anforderungen ausgeschlossen … Die Komplexität des Systems verweist alle darwinistischen Erklärungen in ein hoffnungsloses Versagen … Niemand von der Harvard-Universität, niemand vom Nationalen Gesundheitsinstitut, kein Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, kein Nobelpreisträger – überhaupt niemand kann im Detail erklären, wie das Zilium, der Sehapparat, die Blutgerinnung oder irgendein anderer komplexer biochemischer Prozess sich auf darwinistische Weise entwickelt haben könnte.42


»Darwins Blackbox«


Behes Buch bringt Beispiel auf Beispiel für die unvorstellbare Komplexität des Lebens selbst auf grundlegender chemischer bzw. zellularer Ebene und stellt heraus, dass man von der äußerlich sichtbaren Struktur – so wie bei einem Computer und dessen inneren Abläufen – nicht auf die Funktionsweise dieser »Blackbox« schließen, geschweige denn sie verstehen kann. Diese innere Komplexität war Darwin völlig unbekannt und wurde erst in jüngerer Zeit mit der Erfindung des Elektronenmikroskops entdeckt.

Behe zeigt zahlreiche Beispiele, die beweisen, dass die Art und Weise, wie das Leben auf molekularer Ebene zusammengesetzt ist, Darwins Theorie einen vernichtenden Schlag versetzt. Denn diese Theorie kann unmöglich das unbestreitbar komplizierte Design von »nicht reduzierbar komplexen« Systemen erklären. Derartige Systeme können nicht evolviert sein, denn wenn nicht alle Bestandteile in der richtigen Beziehung zueinander vorliegen und funktionieren, erfüllt das System keine Funktion und Leben könnte nicht aufrechterhalten bleiben:

Was wir [in der Zelle] sehen, ist diese unglaubliche Komplexität, die niemand auch nur erträumt hätte … das schreit förmlich nach der Schlussfolgerung auf bewusstes Design … Die Biochemie hat tatsächlich eine molekulare Welt enthüllt, die sich entschieden einer [darwinistischen] Erklärung widersetzt … Darwin hat niemals eine Vorstellung von der äußerst tiefschürfenden Komplexität gehabt, die sogar auf den allergrundlegendsten Ebenen des Lebens herrscht.43


Eine typische Zelle enthält etwa 2.000 [Mitochondrien] … Jede dieser kleinen Organellen verfügt über den nötigen Apparat, um Energie aus Nahrung zu gewinnen und in einer chemisch stabilen, aber jederzeit verfügbaren Form zu speichern … Um diese Apparatur anzutreiben, verwendet das System einen Säurefluss, der Elektronen über ein halbes Dutzend Carrier befördert und eine ausgesprochen raffinierte Interaktion zwischen vielen Komponenten erfordert … Die Zelle kontrolliert, wie viel und welche Art von chemischen Produkten sie herstellt; wenn sie die Kontrolle verliert, stirbt sie …

 

Das Leben auf der Erde ist auf seinem fundamentalsten Level und in seinen entscheidensten Komponenten das Produkt intelligenter Aktivität. Die Schlussfolgerung auf einen bewussten Plan geht natürlicherweise aus den Daten an sich hervor – und nicht aus heiligen Schriften oder sektiererischen Auffassungen.44


Darwin selbst sagte:

»Wenn ein komplexes Organ gezeigt werden könnte, für das keine Möglichkeit besteht, dass es mittels zahlreicher aufeinander folgender kleiner Modifikationen gebildet wurde, würde meine Theorie vollkommen zusammenstürzen.«45


Das ist genau das, was wir auf biochemischer, zellularer Ebene finden – eine Ebene des Lebens, von der Darwin keine Ahnung hatte. Behe fragt:

»Welcher Typ eines biochemischen Systems könnte nicht durch ›zahlreiche aufeinander folgende kleine Modifikationen gebildet werden‹?«


Er antwortet überzeugend:

»Ein für den Start notwendiges System von nicht weiter reduzierbarer Komplexität «, wie es oben dargestellt wurde.46


Behes Diskussion der DNA bietet mehrere weitere Beispiele:

DNA, die bekannteste Nukleinsäure, besteht aus vier verschiedenen Nukleotiden: A, C, G und T. Der erste Baustein A kann als AMP, ADP oder ATP vorliegen. Die zuerst in der Zelle synthetisierte Form ist AMP … Es setzt sich zusammen aus … 10 Kohlenstoff-, 11 Wasserstoff-, 7 Sauerstoff-, 4 Stickstoffatomen und einem Phosphoratom …

 

Die Bildung biologischer Moleküle … erfordert hochgradig spezialisierte molekulare Roboter … Um AMP herzustellen … brauchen wir ebenfalls eine Hightech-Ausrüstung: die Enzyme … Wenn die Enzyme fehlen … wird ganz einfach kein AMP produziert … AMP ist für das Leben auf der Erde erforderlich: Es wird zur Produktion von DNA und RNA verwendet sowie für eine Reihe anderer essenzieller Moleküle … Das Problem der darwinistischen Evolution lautet: Leben braucht AMP. Entweder verfügt die Zelle sofort über AMP bzw. die Möglichkeit, es zu produzieren, oder sie ist tot …

 

Niemand hat eine Vorstellung, wie sich die AMP-Produktion hätte entwickeln können … niemand hat bisher etwas über die Hürde geschrieben, die in der Notwendigkeit besteht, dass der Stoffwechsel der Zelle unmittelbar von Anfang an geregelt sein muss … AMP ist nicht das einzige metabolische Dilemma für Darwin. Die Biosynthese von größeren Aminosäuren, Lipiden, Vitaminen, Membranen etc. läuft auf dieselben Probleme hinaus und außer dem Stoffwechsel gibt es noch weitere Probleme … Berge und Schluchten, die einer darwinistischen Erklärung des Lebens im Wege stehen.47

 

Peinliches Schweigen


Hätte Darwin die grundlegende strukturelle Komplexität des Lebens auf molekularer und zellularer Ebene gekannt, hätte er wahrscheinlich über genügend gesunden Menschenverstand verfügt, um seine Theorie nicht zu verbreiten. Seit der Entdeckung dieser »Blackbox« haben die Evolutionisten zu diesem Thema bis heute ein diskretes Schweigen bewahrt.

Behe stellt heraus, dass das angesehene Journal of Molecular Evolution – die höchste Autorität auf ihrem Gebiet – niemals »ein detailliertes Modell vorgestellt hat, durch das ein komplexes biochemisches System in allmählicher, darwinistischer Schritt-für-Schritt-Weise hätte zustande gebracht werden können … Gerade die Tatsache, dass keines dieser Probleme überhaupt angesprochen wird … ist ein sehr starkes Indiz dafür, dass der Darwinismus ein unpassender Rahmen für ein Verständnis ist, wie komplexe biochemische Systeme entstanden sein können.«48

Zwischen 1984 und 1994 wurden in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science etwa 400 wissenschaftliche Publikationen zum Thema Molekularevolution veröffentlicht. Doch nicht ein einziger »schlug irgendeine detaillierte Route vor, auf der sich komplexe biochemische Strukturen möglicherweise entwickeln konnten« – und auch in anderen biochemischen Fachzeitschriften wurden keine Vorschläge veröffentlicht. 49

Diese grundlegende Ebene (die Komplexität, von der Darwin nichts wusste) ist der Ansatzpunkt, von wo aus der Darwinismus nun verteidigt werden müsste. Doch bisher weichen die Evolutionisten dieser Verteidigung aus dem verständlichen Grund aus, weil der Darwinismus von dort nicht verteidigt werden kann. Angesichts der Tatsache, dass es niemals »eine Konferenz, ein Buch oder einen Artikel über Details der Evolution komplexer biochemischer Systeme« gegeben hat, schreibt Behe:

»Publish or perish« – »veröffentliche oder sterbe« – ist ein Sprichwort, das Akademiker sehr ernst nehmen. Wer seine Arbeit nicht mit einer Publikation der Öffentlichkeit zur Beurteilung vorstellt, hat kein Geschäft in akademischen Kreisen … Wenn eine Theorie von sich behauptet, ein Phänomen erklären zu können, aber noch nicht einmal einen Versuch einer Erklärung hervorbringt, dann sollte sie verworfen werden … Tatsächlich hat die Theorie der darwinistischen Molekularevolution noch zu keiner Publikation geführt und somit sollte sie sterben.50


Darwin verließ sich auf Ähnlichkeiten in der äußeren Erscheinung. Er zeigte die große Vielfalt verschiedener Augen auf und schloss daraus, dass sie sich irgendwie über lange Zeiträume durch »natürliche Selektion « entwickelten. Behes Kommentar ist vernichtend:

Da nun die Blackbox des Sehapparates geöffnet wurde, reicht es nicht mehr aus … nur die anatomischen Strukturen des gesamten Auges zu untersuchen, wie Darwin es im 19. Jahrhundert tat (und wie Verfechter der Evolution es heute noch tun). Jede der anatomischen Schritte und Strukturen, die Darwin für so simpel hielt, umfassen in Wirklichkeit die erstaunlichsten komplexen biochemischen Prozesse …

 

Die Anatomie ist … irrelevant für die Frage, ob Evolution auf molekularer Ebene überhaupt stattfinden konnte. Gleiches gilt für die Fossilien … Sie verraten uns nichts darüber, ob die Interaktion von 11-cis-Retinal mit Rhodopsin, Transduzin und Phosphodiesterase sich Schritt für Schritt entwickeln konnte …

 

Die Wissenschaftszweige, die gemeinsam die Evolutionstheorie synthetisierten, sind allesamt nichtmolekular. Wenn jedoch die darwinistische Evolutionstheorie richtig sein soll, muss sie eine Erklärung für die molekulare Struktur des Lebens bieten … [aber] sie bietet keine.51


Quellen:

21. Charles Haddon Spurgeon, Es steht geschrieben (CLV, 1991), S. 38.
22. John Tagliabue, »Pope says God and Darwin can co-exist happily«, in The Times-Picayune, 25. Oktober 1996, S. A-3.
23. »Fathers, faith and fossils«, in New-Man, July-August 1996, S. 54.
24. Anton Szandor La Vey, Satanic Bible (Avon, 1969), aus den neun satanischen Versicherungen, mit denen das Buch beginnt.
25. The American Atheist, 1978, S. 19, wie in The Christian News, 11. November 1996 zitiert.
26. George W. Cornell, »Scientist calls Darwin evolution theory absurd«, in Times-Advocate, 10. Dezember 1982, S. A10.
27. Teilhardism and the New Religion (Tan Books, 1988), S. 242, wie in The Christian News, 11. November 1996, S. 15 zitiert.
28. Klaus Dose, »The Origin of Life: More Questions Than Answers«, in Interdisciplinary Science Reviews, 1988, S. 13, 348.
29. Thomas E. Woodward, »Doubts About Darwin«, in Moody, September 1988, S. 20.
30. Times-Picayune, 25. Oktober 1996, S. A-3.
31. Mary Beth Marklein, »Pope: Evolution, religion don’t clash«, in USA Today, 25. Oktober 1996, S. 3A.
32. Stephen F. Smith, »Is Darwinism a Religion?«, in The Catholic World Report, Dezember 1996, S. 50.
33. William Bole, »Of biochemistry and belief«, in Our Sunday Visitor, 1. Dezember 1996, S. 6.
34. Richard Dawkins, The Blind Watchmaker (Longman, England, 1986), S. 1.
35. Behe, Black Box, S. 46-47.
36. Ebd., S. 114-115.
37. Dawkins, Watchmaker, S. 18.
38. Behe, Black Box, S. 4-5.
39. Ebd., S. 97.
40. Aus einem Interview des AP Korrespondenten George W. Cornell, zitiert aus Times-Advocate, Escondido, CA, 10. Dezember 1982, S. A10-11.
41. Behe, Black Box, S. 77, 93-97.
42. Ebd., S. 120, 122, 136, 139, 187.
43. Bole, »Biochemistry«, S. 6-7; Behe, Black Box, S. 173.
44. Ebd., S. 188-193.
45. Charles Darwin, Origin of Species (New York University Press, 6. Auflage, 1988), S. 154.
46. Behe, Black Box, S. 39.
47. Ebd., S. 142-151, 159-161.
48. Ebd., S. 176.
49. Ebd., S. 177-178.
50. Ebd., S. 185-186.
51. Ebd., S. 22-25.