1. Die "Ein Welt Religion" Drucken

"Das Vereinen der Religionen der Welt und sie unter den Schirm der Vereinten Nationen zu holen war viele Jahre lang ganz oben auf der globalen Agenda (der UN) gewesen."

"Mein großer persönlicher Traum ist ein enormes Bündnis zwischen allen Religionen und geistigen Gruppen, und den Vereinten Nationen zu formen. um allen Völkern unserer Welt Versöhnung, Einheit und Frieden zu bringen brauchen wir dringend eine Vereinigte Religionsorganisation."

"Robert Muller"

***

Robert Muller war zusammen mit Hans Kung und Dr. Gerald Barney einer der hauptsächlichen Organisatoren und Hauptredner der ersten Konferenz des Parlaments der Weltreligionen 1993 in Chicago. An dieser Konferenz nahmen mehr als 8.000 Vertreter von 150 verschiedenen religiösen und geistigen Gruppen teil. In seiner Grundsatzrede die lang anhaltenden „standing ovations“ erhielt und 'Ein Vorschlag zur Errichtung eine UN der Religion’ betitelt wurde sagte Muller:

"Unsere Erde kann nicht geändert werden es sei denn, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine Modifizierung im Bewusstsein von Menschen erreicht wird. Das ist bereits in Gebieten wie Krieg und Frieden oder Wirtschaft und Ökologie beobachtet worden. Und genau für diese Veränderung der inneren Orientierung, in der kompletten Mentalität, im "Herzen," tragen die Religionen auf spezielle Weise Verantwortung. Religion muss vereinigend und Friedensstiftend und kein Grund zu Gewalt und Trennung sein."

Das Parlament führte zur Bildung zahlreicher Initiativen für Interreligiöse Dialoge zwischen vielen religiöse Gruppen, darunter auch dem Vatikan, und weltlichen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Foundation Gorbatschows, der Clinton Global Initiative, und vielen NGOs der UN. Doch war es die von Robert Muller auf der Konferenz vorgeschlagene United Religions Initiative (URI), die seitdem die dramatischsten Fortschritte gemacht hat.

Die URI gibt an, mehr als 1.000 religiöse Gruppen und 600 Millionen Menschen zu vertreten, die die URI-Charta indossiert haben. Mit eingeschlossen der Dalai-Lama, Kirchen in China, verschiedenen jüdischen Rabbis, Sufi (eine Musselin-Sekte), Sun Myung Moon, radikale Feministinnen, tiefe Ökologen, Entwicklungsspiritualisten, kaballaisten und verschiedene Neo-Heidnische Gruppen.

James Davis ein anglikanischer Minister in New York stellte einst fest, dass:

"...wir noch nie zuvor eine Organisation gesehen haben, die ebenso schnell oder ebenso erfolgreich entstehnt wie die United Religions Initiative."

Huston Smith, ein Geisteswissenschaftler und Autor des Buches „The World's Religions, a standard reference in religious studies“, beschrieb die URI als:

"...die bei weitem bedeutendste globale interreligiöse Anstrengung."

Die festgesetzten Ziele der URI sind die "Einheit unter Religionen" und die "Liebe zur Erde manifestieren." Obwohl Muller der Visionär und hauptsächliche Antrieb hinter der URI ist, ist der anglikanische Bischof William Swing, mit dem Muller nah zusammenarbeitete die Galionsfigur und der Sprecher dieser Initiative geworden.

Wie von Swing angekündigt, wurde die URI entworfen, um die "Vereinten Nationen der Religion zu sein." Bereits am 23 Juni 1997 beschwor swing in der Presse:

"Die Vereinigte Religionsinitiative wird, wenn sie gelingt, die spirituellen vereinten Nationen sein."

Die Beteiligung der Vereinten Nationen an diesem Projekt war von Anfang an offensichtlich. Swing erklärt wie Muller zum ersten mal mit ihm in Kontakt tratt:

"Vor dreieinhalb Jahren kam in San Francisco ein Anruf der Vereinten Nationen bei mir an, die fragten, ob wir, an der Grace Kathedrale, eine große Interreligiöse Gebetsfeier veranstalten würden um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen in unserer Stadt zu ehren."

Diese Bitte und ein darauf folgendes Gespräch mit Muller, veranlasste Swing sich der Religionsinitiative anzuschließen. Er führt fort,

"Aus dem Bett steigend, bestimmte ich am nächsten Tag, den Rest meines Lebens einer Initiative zu widmen, die die Vereinigte Religionen schaffen würde, die, auf geistiger Weise, die Parallele zu den Vereinten Nationen sein würde."

Als NGO der Vereinten Nationen wird die URI finanziell unterstützt, als Gegenleistung für die finanzielle Unterstützung arbeitet die URI „nah mit den Vereinten Nationen und ihren anderen Organisationen zusammen um die politische, diplomatische und soziale Mandate der UN zu ergänzen, die Politik der Vereinten Nationen zu beeinflussen und ihre Programme zu unterstützen“.