| 2. Der pantheistische Charakter der URI |
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Wie all die anderen Verträge und Initiativen ist auch die URI pantheistisch orientiert. Ein im April 1996 veröffentlichtes Dokument mit dem Namen "The United Religions Initiative" fast ihre Absichten zusammen. Die Vereinigten Religionen sollen sich auf folgende Punkte konzentrieren:
URI Geschäftsführer Charles Gibbs äußerte 1997, dass die URI Planungskonferenz in New York Pläne "zur Unterstützung heiliger Erdwerte in einer Vielfalt von Möglichkeiten" ausarbeitet. "Gerade als die Religionen und geistige Traditionen der Welt [müssen wir] respektvolle Wechselwirkung mit der heiligen Ganzheitlichkeit unterrichten, so müssen geistige Werte und moralische Befehlsformen der Menschheit helfen, eine Verehrung für das ganze Leben und die Rücksicht für die Heiligkeit ganzen Erdballs wieder zu entdecken. Deshalb verlangen wir eine interreligiöse Zusammenarbeit bei der Förderung dieser Vision für die Liebe und den Schutz der Erde, Verehrung des Lebens und die Harmonie mit allen Wesen." Weiter fordert die URI Charta "die Veranstaltung von heidnischen Sonnenwende- und Tag-und-Nachtgleiche-Feiern, welche die natürlichen Erdfeiertage, die Wechsel auf dem Planeten zelebrieren." Außerdem "sollten Lokale oder regionale United Religions Gruppen ökumenisch und Interreligiöse Feste am Umweltsabbat veranstalten."
Dr. Gerald O Barney machte 1999 am Parlament der Weltreligionen, welches bereits 1993 das Weltethos verabschiedete deutlich, dass der pantheistische Glaube an Gaia und ihr Erdbewusstsein bereits an dem besagten Parlament angekommen ist, in dem er forderte: "Erde ist nicht nur unsere Heimat, wir sind Erde… Wir Menschen sind ein wichtiger Teil des Erdbewusstseins… Wir sind Mitschöpfer der göttlichen Erdzukunft… Jede Person muss lernen, wie Erde zu denken, wie Erde zu handeln und Erde zu sein." Zwar bestreiten die URI-Führer und Unterstützer, dass die URI eine eigenständige Religion werden soll. Anhand ihrer Anstrengungen und der Aussagen der Charta ist jedoch deutlich das Gegenteil zu erkennen. Die bereits erwähnten Erdfeiertage gehören zu einer langen Liste von Projektideen, die die Weltbevölkerung für die Vision der Liebe und den Schutz der Erde, Verehrung des Lebens und die Harmonie mit allen Wesen begeistern soll. Ein weiteres Projekt ist die "Entwickelung eines 'Umwelt-Lese-Und-Schreib-Lern'-Projektes für junge Leute" - mit anderen Worten soll unseren Kindern schon möglichst früh diese pantheistische Weltanschauung näher gebracht werden. Ein anderes Projekt richtet sich an die Erwachsenen: "Finden Sie heraus, welche Umweltgruppen aktiv sind und mit welchen geistigen Werten sie für uns begeistert werden könnten. Das könnte ein Weg sein, auf dem die 'Agenda-Unterstützende' Gruppe und diese Gruppe zusammenarbeiten könnte - die 'Unterstützende'-Gruppe könnte eine Liste von lokalen Organisationen zur Verfügung stellen, und die Vereinigten Religionen könnten beginnen, jene Organisationen durch bewusstes 'infiltrieren' für eine ganzheitliche Weltansicht zu begeistern." Anhand dieser Beispiele wird deutlich, dass die URI nicht nur versucht, evtl. interessierte Religionen zum Beitritt zu motivieren, sondern auch alle anderen Menschen von Kindsalter an, an die pantheistischen Lehren heranzuführen. Mit einem Wort könnte man diese Aktion als "Missionierung" oder "Bekehrung" bezeichnen. Gleichfalls aber verurteilt die URI das bekehren der Menschen und setzt es mit Mord auf eine Stufe. Bischof Swing schreibt in seinem 1998 erschienen Buch "The Coming United Religions": "'Du sollst keine anderen Götter, neben mir haben.' Ist irgendwelche Dimension der Religion tiefer als diese? Das ist das erste Gebot der Juden und Christen. Das ist auch Moslems, oder in Fakten, mehr als der Hälfte der Menschen auf der Erde nicht fremd. Und doch wenn Milliarden von Menschen von exklusiven Religionen befohlen wird, um den frommen Ansprüchen anderer exklusiver Religionen entgegenzutreten, welche Hoffnung gibt es für den Frieden unter den Religionen?... um Frieden unter einander zu sichern, wird es eine fromme Waffenruhe, eine vorläufige Waffenruhe geben müssen, wo die absoluten exklusiven Ansprüche von jedem geehrt werden, aber eine vereinbarte, Neutralität wird in Bezug auf das Bekehren, verurteilen, morden, oder beherrschen ausgeübt. Diese werden in der Vereinigten Religionszone nicht geduldet." Auch sollte man beachten das die Aussage Matthew Fox's, dass nicht der gesamte Glaube aller Religionen in die URI einfließen sondern nur "das Beste" aller Religionen "miteinander vermischt wird". Das Ergebnis ist logischer Weise ein neuer Glaube aus einem Mix der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen. Bischof Swing sagt in seinem Buch "The Coming United Religions": "Wenn eine universale Behauptung eines Globalen Ethos ohne die Untermauerungen einer fortdauernden globalen Einrichtung hervorgebracht wird, wird es ihr an Ernst und verbindlicher Macht mangeln. ... Seine Entwicklung und seine Fortsetzung müssen auf einer beständigen, globalen Einrichtung und auf der allgemeinen Anerkennung ruhen." "Eine beständige, globale Einrichtung" und eine "allgemeine Anerkennung" - würden keinen Ausweg aus der neuen Weltreligion und dem neuen Ethos bieten. Zu dieser neuen Religion werden sich, sobald die "Erd-Charta" von der Internationalen Staatengemeinschaft ratifiziert wird und neben der "Agenda 21" auch das angeblich Friedensbringende und verbindliche "Globale Ethos", sowie die Forderungen der neuen verbindlichen Weltkirche gesetzlich durchgesetzt werden, alle Menschen auf diesem Planeten bekennen müssen. |

