| 1. Die vier Weltreiche |
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Im Buch Daniel sind eine Vielzahl von Prophezeiungen wiedergegeben die einen Großteil der Weltgeschichte ausmachen. Diese Prophezeiungen beginnen mit Babylon unter der Herrschaft Nebukadnezars und enden mit dem Weltuntergang. Der größte Teil dieser Prophezeiungen ist schon geschehen nur noch wenig wartet noch auf ihre Erfüllung. 5. Mose, Kapitel 19: 15...durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein. Jedes symbolische Bild, dass in den Prophetien erwähnt wird, dessen Bedeutung wird auch mehrmals irgendwo in der Bibel preisgegeben. Kommt ein Symbol in mehreren Prophetien vor, haben diese natürlich immer die gleiche Bedeutung. Schauen wir uns also nun einige Prophezeiungen Daniels an. Babylon 3Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere. 4Das erste war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Hier haben wir bereits zwei dieser symbolischen Bilder zum einen das Meer bzw. Wasser. Die Bibel sagt uns über dessen Bedeutung in der Offenbarung, Kapitel 17: 15Die Wasser, die du gesehen hast, ... sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. Oder in Jesaja, Kapitel 17: 12Ha, ein Brausen vieler Völker, wie das Meer brausen sie, und ein Getümmel mächtiger Nationen, wie große Wasser tosen sie! Es handelt sich also um ein dicht besiedeltes Gebiet.Des Weiteren steigen aus diesem dicht besiedelten Gebiet vier Tiere auf. Deren Bedeutung erfahren wir im Buch Daniel selbst. 17Diese vier großen Tiere sind vier Königreiche, die auf Erden kommen werden. Das erste Tier, das wie ein Löwe war und Flügel wie ein Adler hatte war Babylon unter der Herrschaft Nebukadnezar II in dem Daniel selber lebte. Kurz nach der Thronbesteigung Nebukadnezars lebten ca. 300.000 Menschen in Babylon. Mehr als in jeder anderen Stadt dieser Zeit. Die Flügel weisen auf diese schnelle Expansion hin. Der geflügelte Löwe war auch das Wappentier Babylons. Im Berliner Pergamonmuseum kann man diesen auf den Überresten der Stadtmauer besichtigen. In einer anderen Prophetie, in denen ebenfalls diese vier Königreiche der Reihe nach erwähnt werden wird Babylon als das erste Königreich namentlich genannt.
5Und siehe, ein anderes Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friss viel Fleisch! Dieser Bär symbolisiert das Doppelreich der Meder und Perser. Der medische König Astyages wurde nach drei Jahren andauernden Auseinandersetzungen mit seinem Schwiegersohn und Vasallen Kyros II im Jahr 559 v. Chr. gestürzt. Mit der Eroberung der medischen Hauptstadt beendet Kyros II die Mederherrschaft und etabliert die von ihm gegründete persische Dynastie der Archimäniden. Unter seiner Herrschaft entwickelte Persien sich zum Weltreich. 3Und ich hob meine Augen auf und sah, und siehe, ein Widder stand vor dem Fluß, der hatte zwei hohe Hörner, doch eins höher als das andere, und das höhere war später hervor gewachsen. 4Ich sah, daß der Widder mit den Hörnern stieß nach Westen, nach Norden und nach Süden hin. Und kein Tier konnte vor ihm bestehen und vor seiner Gewalt errettet werden, sondern er tat, was er wollte, und wurde groß. Diese beiden Prophetien weißen unübersehbare Ähnlichkeiten auf. Wie die aufgerichtete Seite des Bären symbolisiert das zweite größere und später hervorgewachsene Horn Persien unter Cyros II. Im 4. Vers wird die Gewalttätigkeit der Perser erwähnt. Weiterhin wird vorhergesagt das der Widder mit seinen Hörnen in drei Himmelsrichtungen stoßen soll. 20Der Widder mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, bedeutet die Könige von Medien und Persien. Griechenland unter Alexander dem Großen. Die Eroberung Babylons durch Cyros hat Daniel noch selber miterlebt. Daher gibt es sehr viele Menschen die dies nicht als Prophetie, sondern als Niederschrift Selbsterlebter Ereignisse ansehen. Doch die Prophetie geht weiter und als Griechenland, welches unter Alexander des Großen, der 366 v. Chr. den Thron seines Vaters besteigt, zum Weltreich aufsteigt war Daniel schon lange tod. 6Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken, und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben. Im Jahr 330 v. Chr. erobert er die Perserresidenz Persepolis. Nachdem kurze Zeit später der Perserkönig von seinem Satrapen ermordet wurde, war Alexander unumstrittener Herrscher Asiens. Am 10. Juni 323 v. Chr. stirbt Alexander in Babylon an. Nach seinem Tod wurden alle seine Verwandten die Ansprüche auf das Reich erheben konnten umgebracht und die Feldherren teilten sich das Reich untereinander auf. Doch die Rivalitäten waren so groß das es in den nächsten 40 Jahren zu sechs Kriegen (Diadochenkriegen)kam. Die vier Köpfe symbolisieren hier die vier Feldherren, die Flügel das viergeteilte Reich welches wie folgt aufgeteilt wurde.
Schauen wir uns nun die ergänzende Prophetie im achten Kapitel an, indem Griechenland wie schon Persien namentlich genannt wird. 5Und indem ich darauf acht hatte, siehe, da kam ein Ziegenbock vom Westen her über die ganze Erde, ohne den Boden zu berühren, und der Bock hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen. 6Und er kam bis zu dem Widder, der zwei Hörner hatte, den ich vor dem Fluß stehen sah, und er lief in gewaltigem Zorn auf ihn zu. 7Und ich sah, daß er nahe an den Widder herankam, und voller Grimm stieß er den Widder und zerbrach ihm seine beiden Hörner. Und der Widder hatte keine Kraft, daß er vor ihm hätte bestehen können, sondern der Bock warf ihn zu Boden und zertrat ihn, und niemand konnte den Widder von seiner Gewalt erretten. An dieser Stelle wird der Krieg zwischen den Persern und Griechen beschrieben weiter heißt es: 8Und der Ziegenbock wurde sehr groß. Und als er am stärksten geworden war, zerbrach das große Horn, und es wuchsen an seiner Stelle vier andere Hörner nach den vier Winden des Himmels hin. In diesem Vers wird beschrieben wie das griechische Reich nach Alexanders Tod in die bereits erwähnten vier Teile aufgeteilt wird, dargestellt durch die Hörner des Ziegenbocks. Auch dieses Tier wird Daniel durch den Engel Gabriel erläutert. 20Der Widder mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, bedeutet die Könige von Medien und Persien. 21Der Ziegenbock aber ist der König von Griechenland. Das große Horn zwischen seinen Augen ist der erste König. 22Daß aber vier an seiner Stelle wuchsen, nachdem es zerbrochen war, bedeutet, daß vier Königreiche aus seinem Volk entstehen werden, aber nicht so mächtig wie er. Das römische Reich und der Aufstieg des päpstlichen Roms Daniel, Kapitel 7. 7...und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner. 8Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge. Die vierte Weltmacht die nach Griechenland aufkam und für das es kein Tier gab mit dem man es hätte vergleichen können, war das römische Reich welches als "Das eiserne Rom" in die Geschichte einging und für seine militärische Härte bekannt war. Was es mit den Hörnern auf sich hat erfährt man etwas weiter im selben Artikel: 24Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen. Durch die Völkerwanderung 351-476 n. Chr. zerfiel das römische Reich in zehn europäische Teilreiche nämlich:
Sowie die Lombarden, Ostgoten und die Vandalen. Diese 10 Teilreiche werden durch die Hörner des Tieres symbolisiert. Durch einen Erlass hat Kaiser Justinian im Jahre 533 n. Chr. den Bischoff von Rom als das Oberhaupt aller christlichen Kirchen gesetzt. Hier beginnt die Geschichte des elften Horns welche drei andere stürzten soll. Die Lombarden, Ostgoten und die Vandalen waren aufgrund anderer religiöser Ansichten mit der röm. kath. Kirche verfeindet. Im Jahre 538 n. Chr. fiel im Krieg mit den Ostgoten das letzte dieser drei Stämme die sich dem Papst widersetzten. Ab diesem Jahr fing das Papsttum seine Macht auszubauen. 25Er wird den Höchsten läster ... und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Der Höchste ist Gott und mit welchem Verhalten man Gott lästert erfahren wir ebenfalls in der Bibel. 33Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen, denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. Ein Mensch der von sich behauptet er wäre Gott betreibt Gotteslästerung. Zwar hört man den Papst dies nur sehr selten von sich behaupten, doch sind zahlreiche solcher Aussagen bekannt, die die Päpste der Vergangenheit als Gotteslästerer entlarven. Papst Johannes XXII.: "Der Papst allein sitzt in dem Stuhl des heiligen Petrus, nicht als ein Mann bloß, sondern als Mann und Gott." Papst Gregor IX.: "Der Papst nimmt nicht die Stellung eines bloßen Menschen ein, sondern die des wahrhaftigen Gottes." Papst Innocenz III.: "Der Papst nimmt die Stelle des wahrhaftigen Gottes auf dieser Welt ein." Papst Leo XIII.: "Wir haben auf dieser Erde den Platz des allmächtigen Gottes inne." Eine weitere Weise Gotteslästerung zu betreiben erfahren wir in Markus, Kapitel 2, Vers 5-7: 5Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. 6Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: 7Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? Auch dieser Form der Gotteslästerung machen die Päpste der letzten Jahrhunderte sich schuldig. Sie täuschen weltweit Millionen (gut)gläubige Menschen indem sie diese in die Beichtstühle locken und behaupten, dass ihre Sünden vergeben sind, nachdem man diese dem Priester beichtet und irgendwelche Gebete mehrmals rauf und runter betet. 17Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. ... in zwei Gebote aufgeteilt. Somit heißt das 9. Gebot der kath. Kirche "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau", und das 10. Gebot lautet "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. |

