2. Das Weltreich des Antichristen Drucken

Johannes sieht in Offenbarung wie schon Daniel 600 Jahre vorher ebenfalls ein Tier aus dem Meer steigen. Johannes schreibt:

1Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen...

Die zehn Hörner kennen wir bereits von Daniel und über die sieben Häupter lesen wir in der Offenbarung, Kapitel 17:

9Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. 10Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben. 11Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben...

Auch hier gibt es verblüffende Parallelen zum römischen Reich. Die sieben Berge auf denen das Weib (Der Vatikanstaat)sitzt sind die sieben Berge oder Hügel, auf denen Rom gegründet wurde. Als Stadt der sieben Hügel (urbs septicollis) war Rom im Altertum bekannt. Die sieben Hügel sind Aventinum, Caelius, Capitolinus, Equilinus, Palatinus, Quirinalis und Viminalis. Das heißt, dass das Weib auf bzw. im römischen Reich sitzt.

Die sieben Häupter sind des Weiteren 7 Könige. Mit den Königen sind aber nicht wie mit den Hörnern bei Daniel Königreiche oder Teilstaaten sondern Staats- bzw. Regierungsformen gemeint. Der römischer Geschichtsschreiber Titus Livius (59 v. Chr. - 17 n. Chr.) berichtete in seinem Geschichtswerk "Ab urbe condita" daß Rom in der Vergangenheit fünf verschiedene Regierungsformen gehabt habe. Diese waren: 1. Könige, 2. Konsuln, 3. Decemvirn, 4. Diktatoren, 5. Triumvirn

Da Johannes die Offenbarung ca. 90 n. Chr. einige Jahrzehnte später empfing und die Fünfte schon von der Sechsten, den Cäsaren abgelöst wurde heißt es aus seiner Sicht dass "der andere", die Exarchen noch nicht gekommen ist. Das Tier soll der achte König sein und zugleich einer der vorherigen sieben. So ist der Papst eindeutig den Cäsaren zuzuordnen. Die Cäsaren waren damals nicht nur Staatsoberhäupter sondern auch die obersten Richter sowie obersten Priester lat. Pontifex Maximus, diesen Titel tragen auch heute noch die Päpste.

Doch der Titel Pontifex Maximus stammt aus noch älteren Zeiten. Schon die obersten Baalspriesters Babylons trugen den Titel Pontifex Maximus. Schon diese Obersten Priester waren zöllibater, trugen den Fischschwanztalar, Fischkopfhut, Hirtenstab und die zwei Schlüssel des Gottes Janus, ließen Ring und Schuhe küssen, behaupteten unfehlbare Stellvertreter Gottes zu sein und praktizierten regen Götzendienst zu ehren des Gottes Baal.

Aber auch satistische Grausamkeiten die sicherlich mit den Verbrechen der röm. kath. im Zuge der Inquisition oder den Kindesschändungen Pädophilier Priester der heutigen Zeit vergleichbar sind waren an der Tagesordnung. So wurden bevorzugt Kinder in Gruben geworfen oder in eisernen Baals-Standbildern bei lebendigen Leib als Menschenopfer verbrannt.

Der letzte Pontifex Maximus, Atallus III., übertrug seinen Titel 133 v. Chr. an den römischen Kaiser. Doch der römische Pontifex Maximus war eine schwache Kopie der kaum etwas anderes als den Titel sowie heidnische Götter mit dem babylonischen Original gleich hatte. Im Jahr 378 hat sich dann Kaiser Gratian, als er Christ wurde, geweigert, diesen Titel zu übernehmen. Worauf dieser Titel erstmal nicht mehr bnutzt wurde, bis ihn sich der Bischof von Rom mit sämtlicher Verkleidung wie Fischhut, Talar, den Hirtenstab und den zwei Schlüsseln des Gottes Janus angeeignet hat.

Johannes lebte in der Cäsarenzeit, also zwischen der Blütezeit der babylonischen Götzenreligion und der Wiedereinführung durch den Bischoff von Rom daher heißt es:

11Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist,...

Der Titel Pontifex Maximus sowie der Tatsache dass der Papst das ganze Mittelalter über Europa regierte macht den Papst zum Nachfolger der Cäsaren und somit die achte Staatsform des römischen Reichs daher schreibt Johannes weiter:

11...das ist der achte und ist einer von den sieben.

Die Geschichte zeigt deutlich das die Césaren niemals die Stellvertreter Jesu waren, so kann auch der Papst der nachweislich der Nachfolger Césars ist nicht der Stellvertreter Jesu sein. Der beste Beweis dafür, dass diese Prophezeiung sich genau so erfüllt hat und die Päpste als die Nachfolger der Cesaren entlarvt, wäre wenn ein Papst dies in deutlichen Worten zugeben würde. Was spricht also dagegen wenn wir nun welche zu Wort kommen lassen.

Papst Pius IX, in seinem "Discorsi"(I., S. 253),:

"Der Caesar, der Sie jetzt anredet, und zu wem allein Folgsamkeit und erwartete Treue gebührt."

Papst Nicholas I, in quoted in History of the Councils, vol. IX, von Labbe und Cossart:

"...the appellation of God had been confirmed by Constantine on the Pope, who being God, cannot be judged by man."

Lucius Ferraris, in "Prompta Bibliotheca Canonica, Juridica, Moralis, Theologica, Ascetica, Polemica, Rubristica, Historica", Volume V, article on "Papa, Article II", titled "Concerning the extent of Papal dignity, authority, or dominion and infallibility", #19, Veröffentlicht in Petit-Montrouge (Paris) by J. P. Migne, 1858 edition:

" ... höhere päpstliche Autorität und Herrschaft werden aus dem Gesetz des Caesars abgeleitet."

-A.C. Flick, Der Anstieg der Mittelalterlichen Kirche, 1909, S. 150:

"Aus den Ruinen des politischen Roms, entstand das große moralische Reich in der 'riesigen Form' der römischen Kirche."

Die Kirche macht auch kein Geheimnis daraus, dass sie die heidnische babylonische Religion die im alten Testament von vielen Propheten stark kritisiert wird, wieder eingeführt hat und sich somit selber als Nachfolger dieser Religion verrät. Hier ein weiteres Zitat:

Kardinal Gibbons in Glaube unserer Väter, 1917 Hrsg., S. 106:

"Das Durchdringen der Religion Babylons wurde so allgemein und weithin bekannt, dass Rom das "Neues Babylon" genannt wurde."

Weiterhin schreibt Johannes:

7...und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.

Auch hier eine übereinstimmung mit dem Papsttum. Das gesamte Mittelter über tyrannisierte das Papsttum ganz Europa so, dass selbst die Könige in Gefahr waren wenn sie sich nicht dem Willen der Päpste beugten. Somit kann man das Papstum welches Macht hatte über "Stämme und Völker und Sprachen und Nationen" getrost als Weltmacht bezeichnen. Wir erfahren aber auch von wem das Papsttum seine Macht bekommen hat.

Offenbarung, Kapitel 13:

2...Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.

Offenbarung, Kapitel 12:

9...der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt,...

Weiter beschreibt Johannes das Tier wie folgt:

2Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen.

Bei diesem Tier fällt auf, dass es die Merkmale aller drei, von Daniel beschriebenen Tiere hat. Allerdings zählt Johannes diese genau in gegengesetzter Reihenfolge auf. Er beginnt mit dem Panther welches in Daniel Griechenland symbolisierte und endet mit dem Löwen der in Daniel für Babylon stand. Dies liegt zum einen daran das Johannes im Gegensatz zu Daniel auf diese Reiche zurückschaut und zum anderen das römische Reich von jedem der vorherigen Reiche etwas übernommen hat.

So sind es beispielweise die religiösen Riten und Lehren Babylons durch den Löwenrachen symbolisiert. Die Bärenfüße die alles unter sich zerstören und zermalmen deuten auf die brutale militärische Härte die Rom genau wie Persien damals an den Tag legten und der Panther zeugt von der schnellen Expansion die das römische Reich mit dem griechischen Reich gemein hat.

5Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang.

In Daniel wurde das Papsttum als ein Horn mit Maul symbolisiert. Johannes erwähnt das gleiche Verhalten, welches Daniel in Bezug auf das Horn erwähnte. Allerdings wird dieses Verhalten hier dem Tier selbst zugeschrieben. Dies liegt daran, dass Daniel die politische Entwicklung des römischen Reichs zum päpstlichen Roms beschreibt. Johannes bezieht sich nur auf das päpstlich-römische Reich.

Kommen wir nun zu der von Daniel erwähnten einer, zwei und einer halben Zeit. Wären das Jahre ergebe es 42 Monate genau diese Zeitangabe gibt Johannes an. Wie wir mit Zeitangaben umgehen sollen erfahren wir in 4. Mose, Kapitel 4:

34...je ein Tag soll ein Jahr gelten

Zu alttestamentlichen Zeiten hatte ein Monat 30 und ein Jahr 360 Tage. Rechnen wir die 360 Tage eines Jahres mal drei plus ein halbes Jahr also 180 Tage kommen wir auf 1260 Tage bzw. nach Mose, Jahre. Nehmen wir das Jahr 538 n. Chr. in dem die Ostgoten, das letzte mit dem Papst verfeindete Teilreich vernichtet wurde und der Papst seine Macht voll auszudehnen begann und rechnen die 1260 Jahre drauf kommen wir ins Jahr 1798.

In diesem Jahr, kein Jährchen früherm, kein Jährchen später, beendete der französische General Berthier die Schreckensherrschaft des Papstes indem er Papst Pius VI. im Auftrag Napoleons absetzte und ihn nach Frankreich ins Gefängnis brachte, wo er im Juli 1799 starb. Auf diese Weise wurde dem Tier eines der sieben Köpfe so stark verletzt das es aussah als würde das Tier daran sterben. Johannes erwähnt es im 3. Vers:

3Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil

Tatsächlich gilt das röm. Reich in unseren Geschichtsbüchern seitdem für erloschen. Doch Johannes kündigt an, dass diese Wunde wieder heilen wird. Heute sind wir zeugen dieses Wiederaufstiegs des röm. Reichs in Form der EU.

Weiter lässt uns Johannes wissen:

18Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig

Am 18.4.1915 Antwortete die katholische Zeitung "Our Sunday Visitor" auf eine Leserfrage:

"Der Titel des Papstes von Rom ist "VICARIUS FILII DIE"..."

Wie im römischen haben auch im lateinischen, der Amtsprache des Vatikans die Buchstaben Zahlenwerte die sich wie folgt zusammensetzten: I = 1, V u. U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000. Rechnet man die Buchstaben, die einen Zahlenwert haben zusammen, kommt man auf die Zahl 666.

V - 5 F - 0 D - 500
I - 1 I - 1 E - 0
C - 100 L - 5 I - 1
A - 0 I - 1
R - 0 I - 1
I - 1
V - 5
S - 0
S - 0
S - 0
112 + 53 + 501 = 666

Der Titel "VICARIUS FILII DIE" bedeutet übersetzt Stellvertreter Sohn Gottes

Der Vollständige Titel des Papstes setzt sich aus folgenden einzelnen Titeln zusammen: Papa, Vicarius Filii Dei oder Vicarius Christi, Summus Pontifex, Pontifex Maximus, Sanctissimus Dominus, Sanctissimus Pater, Dominus Apostolicus, servus servorum Dei.

Auf Deutsch: Vater, Stellvertreter Sohn Gottes oder Stellvertreter Christi, Höchster Priester, Oberster Priester, heilligster Gebieter, Heiligster Vater, Apostolischer Gebieter, Diener der Diener Gottes.