| 4. Das Bild des Tieres |
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In Kapitel 17 der Offenbarung schildert Johannes das "Bild des Tieres", einen globalen Staat. Zwar wird es in diesem Zusammenschluss aller Staaten natürlich noch nationale Regierungen geben, doch werden diese der Autorität einer Weltregierung unterstehen, deren Oberhaupt, wie in "Der falsche Prophet" erläutert, der Papst sein wird.
1Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, Ergänzend dazu heißt es: 15Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.
Bei dieser Stadt scheint es sich also um den Vatikan zu handeln. Nicht nur dass die Kirche im Mittelalter die Herrschaft über die Könige hatte, auch heute lockt und bezahlt sie die Könige der Welt mit ihrem Reichtum, welches aller amerikanischen Banken zusammen weit übersteigt. Des Weiteren ist sie durch die Katholiken, aber auch ihre Priesterschaft nahezu auf der ganzen Welt vertreten. Diese Stadt wird als Hure bezeichnet. In der Bibel wird die Gemeinde Jesu, also die Menschen, die an die Bibel glauben und ihr Leben nach dieser richten als Jungfrau bezeichnet. 2…denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte. Demnach ist eine Hure eine von Gott abgefallene Gemeinde. Auch das passt auf die Kirche. Da diese Hure aber eine Stadt symbolisiert muss es sich hier um den Hauptsitz, den Vatikanstaat handeln. Dies später auch bestätigt. 2mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Die Hurerei mit den Königen, die ihr hier unter anderem vorgeworfen wird, sind ihre Verbindungen zum Staat, mit dem sie versucht ihre Ziele zu verwirklichen an statt auf Gott zu vertrauen. Gute Beispiele für solch eine Hurerei sind die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Hitler sowie Mussolini und dem Vatikan. 3Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Die Frau ist die von dem Engel angekündigte Hure. Das Tier sieht dem Tier aus dem 13. Kapitel, welches das päpstlich Rom symbolisiert zwar sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch darin, dass die Hörner keine Kronen mehr tragen und das Tier scharlachrot ist. Doch zu dem Tier kommen wir später. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei, Ihr Schmuck deutet ihren Reichtum wieder, in dem goldenen Becher sind alle ihre Schandtaten enthalten, die sie in den letzten Jahrhunderten angesammelt und in diesem Jahrhundert noch sammeln wird. 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden. Hier erfahren wir ihren Namen "Das große Babylon". Dies bestätigt noch mal, dass der Ursprung der kath. Kirche sich in der babylonischen Götzenreligion wieder findet, wie ich es bereits in "Das Weltreich des Antichristen" erläutert habe. Als Gräuel bezeichnet Gott im alten Testament unter anderem den Götzendienst. Aber auch mit anderen Gräueltaten wie Folter oder Kindsmissbrauch kann dem Vatikan sicherlich keine Institution das Wasser reichen. 6Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. Das Johannes sich über sie wundert, könnte daran liegen, dass ihm die damalige babylonische Religion bekannt war und es ihn verwundert was in den nächsten 2000 Jahren aus ihr wird, zumal sie zu der Zeit in der er lebt nur durch die Cäsaren in ganz abgeschwächten Form existierte. 7Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. 8Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, daß es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird. Johannes sagte im 13. Kapitel das die Wunde des Tieres wieder heilen wird und sich alle Menschen darüber wundern werden. Hier sagt der Engel das gleiche über dieses Tier. Es scheint sich also um das gleiche Tier, also das römische Reich unter päpstlicher Führung, zu handeln, welches sich aber in irgendeiner Art verändert haben muss, da es nun rot ist und die Hörner keine Kronen mehr tragen. 12Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. 13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. Hier wird bestätigt, die Könige also die Regierungen geben dem Papst ihre Macht. Welche Macht besitzen Könige? Die Macht über das Volk zu Regieren und Gesetze zu erlassen. Dies ist auch der Grund dafür, dass die zehn Hörner keine Kronen mehr tragen. 14Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. Hier wird die Christenverfolgung angekündigt. Das Lamm ist Jesus wie es in Johannes, Kapitel 1 zu lesen ist. 29Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das Zusammenfassend können wir also folgende Parallelen zwischen dem hier beschriebenen Tier hier und dem päpstlichen Rom aus dem 13. Kapitel der Offenbarung feststellen:
Das Tier hier, ist also definitiv das Bild des Tieres aus dem 13 Kapitel in Form eines globalen Weltreichs bzw. dem sich über die ganze Welt erstreckendem römischen Reichs mit antichristlichem Charakter, wie es durch die rote Farbe und die lästerlichen Namen sowie die Verfolgung symbolisiert wird. |

